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Was gerade wichtig ist

Keine Linkliste, keine Nachrichtenseite — eine eigene, destillierte Einschätzung zu ein paar Themen, die sich selbstständig aktuell hält.

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Nachrichten

Der Tag im Überblick

  • Eine Woche vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD laut Umfragen vorn, während die CDU Ministerpräsidentin Schwesigs personalisierten SPD-Wahlkampf scharf kritisiert und ihm vorwirft, der AfD in die Hände zu spielen.
  • Im Nahost-Konflikt meldet das US-Militär die Versenkung eines iranischen Öltankers, was die internationalen Finanzmärkte zusätzlich belastet.
  • Die jemenitische Huthi-Miliz hat nach der Eroberung des Hafens Mokha nun eine strategisch wichtige Insel in der Meerenge Bab-el-Mandeb eingenommen und bedroht damit saudische Ölexporte über diese zentrale Handelsroute.
  • Beim 18. BRICS-Gipfel in Neu-Delhi haben die Staats- und Regierungschefs die Neu-Delhi-Erklärung mit Aufrufen zu mehr internationaler Zusammenarbeit verabschiedet, am Rande trafen sich Indiens Premier Modi und Chinas Staatschef Xi zu Gesprächen über die Grenzbeziehungen.
  • Bei einem Fährunglück in der Javasee vor Indonesien werden knapp 130 Menschen vermisst, 115 konnten bislang von umliegenden Schiffen gerettet werden.
  • Der DAX schloss 0,8 Prozent tiefer bei 25.361 Punkten, belastet von der zweiten Zinserhöhung der EZB und der angespannten Lage im Nahen Osten.
  • Bei einem Busunglück im Berliner Stadtteil Neukölln prallte ein Bus gegen einen Baum, 15 Menschen wurden verletzt, drei davon schwer.
  • Volkswagen meldet für den neuen vollelektrischen Polo bereits mehr als 30.000 Vorbestellungen und damit deutlich mehr Interesse als ursprünglich erwartet, vor allem in Deutschland.
Stand: 13. September 2026 täglich teilen ↗
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Top-Story

Iran signalisiert Öffnung der Hormuz-Straße

Im Krieg um die Straße von Hormus zeichnet sich erstmals eine mögliche politische Lösung ab: Irans Präsident Massud Peseschkian stellte am Wochenende eine Wiedereröffnung der blockierten Meerenge in Aussicht – allerdings nur, falls die USA ihre Seeblockade und Militäreinsätze gegen Iran beenden. Parallel dazu wollen Iran und Oman am Montag in Maskat ein Abkommen über neue Ein- und Ausfahrtsrouten für die Straße unterzeichnen; ein iranischer Insider dämpfte jedoch die Erwartungen, das schaffe „nur die Grundlage", keine sofortige Öffnung. Am selben Tag treffen sich in Maskat erstmals seit Kriegsbeginn Ende Februar die Außenminister aller acht Anrainerstaaten – Iran, Irak, Oman, Kuwait, Bahrain, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien –, um eine befristete Vereinbarung zur Schifffahrt auszuhandeln. Dass der Konflikt trotzdem weiter eskaliert, zeigte sich am Sonntag: Ein Schiff wurde erneut in der Meerenge getroffen, die Huthi-Miliz griff mit iranischer Rückendeckung saudisches Gebiet bei Dschasan an und verletzte zwei Menschen, während rund 1400 Menschen aus dem Jemen nach Dschibuti flohen. Ob Montag ein Durchbruch oder nur ein weiterer gescheiterter Anlauf wird, entscheidet sich diese Woche.

Stand: 13. September 2026 täglich teilen ↗
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Stadt & Region

Braunschweig

Am 13. September hat Braunschweig gewählt: Amtsinhaber Thorsten Kornblum (SPD) kam auf 43,3 Prozent und liegt klar vorn, Herausforderer Maximilian Pohler (CDU) folgt mit 17,2 Prozent - da niemand die absolute Mehrheit erreichte, entscheidet am 27. September eine Stichwahl zwischen beiden über das Amt. Bei Volkswagen hat der Aufsichtsrat Anfang September den Sanierungskurs des Vorstands gebilligt: Die befürchtete Zerschlagung der Kernmarke ist vom Tisch, Werksschließungen sind nicht besiegelt - doch die Ausgliederung der Komponentenwerke, darunter Braunschweig und Salzgitter, in eine eigene Sparte steht weiter im Raum, Standortlösungen sollen erst noch verhandelt werden. Beim Ringgleis laufen die Bauarbeiten am Herzbergstieg mit Streckenumleitung wegen eines neuen Pumpwerks, die für dieses Jahr angepeilte Fertigstellung der Lücken bleibt in Sicht. Bei der Stadtbahn nach Volkmarode Nord bleibt es beim Baustart im Winter 2026/2027, Innenstadt-Einzelhandel und Wohnungsmarkt entwickeln sich unverändert wie zuletzt beschrieben.

Stand: 13. September 2026 alle 3 Tage teilen ↗
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Vor Ort

Wabeviertel

Neu ist vor allem die Kommunalwahl am 13. September 2026: Auch der Stadtbezirksrat 112 Wabe-Schunter-Beberbach, zuständig für das Wabeviertel, wurde neu gewählt (17 Sitze); das amtliche Endergebnis stellt der Gemeindewahlausschuss erst am 21. September fest, sodass die künftige Zusammensetzung noch offen ist. Am Bahnübergang Grünewaldstraße bleibt es bei der Sperrung ohne Öffnungstermin – der Rat hatte sich bereits 2025 nach einem Bürgerbegehren gegen eine Unterführung und für die Wiederherstellung des Bahnübergangs mit zusätzlicher Signalisierung entschieden, die Umsetzung befindet sich weiter in der Entwurfsplanung. Beim Stadtbahnausbau nach Volkmarode Nord soll der mit rund 9 Millionen Euro veranschlagte Umbau des Knotens Berliner Straße/Querumer Straße/Zur Wabe wie geplant im Herbst 2026 beginnen. Bei „Emmy Living" bleibt die Fertigstellung der 75 Mikroapartments 2026 im Zeitplan, Gewerbeflächen werden bereits vermietet. Zur Sanierung des Bad Gliesmarode wird deutlicher, wie gravierend der Schaden ist: Tragende Betonteile sind so stark beschädigt, dass rund zwei Drittel des bestehenden Gebäudes abgerissen werden müssen; Bauabschluss bleibt 2028, Wiedereröffnung Anfang 2029. Riddagshausen mit Wabe-Renaturierung bleibt zentraler Naherholungsraum.

Stand: 13. September 2026 alle 3 Tage teilen ↗