Oben drauf auf die
Claude-Code-Anleitung: wie aus dem
Baustein /loop eine kleine Werkstatt aus Routinen wird, die tagelang
unbeaufsichtigt läuft, ohne Schaden anzurichten.
Ausgangspunkt ist Boris Chernys eigenes Beispiel: mehrere Routinen, die täglich über seine Apps laufen — Crash-Fuzzer, Dup-Unifier, Dead-Code-Entferner, Abstraktions-Polizei — und in wenigen Wochen 388 Pull Requests aufgemacht haben, 180 davon nach Code-Review und menschlicher Prüfung gemerged.
Davon ausgehend die Begriffe, die eine einzelne Schleife zu Dauerbetrieb ausbauen: Ralph-Loop (planen, ausführen, prüfen, von vorn), Auto-Pacing (Claude wählt den Abstand selbst), Verifikation (Tests und Review, bevor überhaupt ein Vorschlag entsteht), Hill Climbing (Tuning mit einer festen Prüfliste statt Rätselraten), Worktree-Isolation (jede Routine in ihrer eigenen Arbeitskopie) und Squads & Fleets (verteilte Rollen an einer Aufgabe oder viele Routinen parallel). All das zusammen ergibt einen Harness — das Gerüst, in dem Claude tagelang unbeaufsichtigt arbeiten darf.
Für alle, die die Claude-Code-Anleitung
schon kennen und wissen wollen, was hinter /loop noch möglich ist —
ohne dass es gleich ein neuntes Kapitel im Hauptheft werden musste.