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Neobroker

Trade Republic

Trade Republic hat sich 2026 vom reinen Sparplan-Broker zur breiteren Finanzplattform weiterentwickelt: Mit einer Bewertung von rund 12 Milliarden Dollar aus einer Secondary-Runde mit prominenten Investoren wie den Arnault- und Agnelli-Family-Offices zählt das Berliner Fintech zu den wertvollsten Start-ups Europas, ein eigener Börsengang ist aber trotz der hohen Bewertung bislang nicht angekündigt. Inhaltlich fällt vor allem die neue Möglichkeit auf, als Privatanleger direkt über die App an Börsengängen wie dem von SpaceX teilnehmen zu können. Regulatorisch hat der Wegfall der Payment-for-Order-Flow-Provisionen zum 1. Juli 2026 die Ausführungsstruktur verändert: Trade Republic sucht nun automatisch unter bis zu 30 Handelsplätzen den besten Preis, eine manuelle Wahl kostet 2 Euro extra. Kritisch bleibt der Kundenservice im Blick der BaFin, die im ersten Halbjahr 150 Beschwerden zählte; seit April reagiert Trade Republic darauf mit einem personell aufgestockten Support-Team statt reinem Chatbot.

Stand: 1. September 2026 alle 5 Tage