Nein. Eine Suchmaschine gibt Dir Fundstellen. Claude gibt Dir ein Ergebnis.
Du beschreibst, was Du brauchst – Claude denkt nach, sucht bei Bedarf nach, rechnet, schreibt und baut Dir das Fertige hin.
Gar nichts. Browser auf, anmelden, lostippen. Es gibt Claude auch als App für den Rechner und fürs Handy – aber nötig ist keine davon.
Und Du musst nicht lernen, wie man richtig fragt. Schreib es so hin, wie Du es einem Kollegen sagen würdest.
Ja – zieh sie einfach ins Gespräch. PDFs, Fotos, Tabellen, Textdateien.
Claude liest sie und arbeitet damit weiter: zusammenfassen, vergleichen, Zahlen herausziehen, Fragen dazu beantworten.
Das ist ein Artifact. Wenn das Ergebnis kein Satz mehr ist, sondern ein Ding, legt Claude es daneben statt mitten ins Gespräch.
Ein Dokument, eine Übersicht, ein Schaubild – oder eine kleine Anwendung, die wirklich läuft.
Sagen, was anders soll – Claude baut es um. Text kannst Du auch direkt anfassen: markieren und ändern lassen.
Jede Fassung bleibt erhalten, Du kannst zurückblättern. Herunterladen geht, und veröffentlichen auch: dann bekommst Du einen Link zum Weitergeben.
Ja. Claude kann echte Dateien bauen – Tabellen mit funktionierenden Formeln, Präsentationen, Dokumente, PDFs.
Gebaut wird das in einem abgeschotteten Bereich bei Anthropic, nicht auf Deinem Rechner. Du lädst die fertige Datei herunter.
Lieber nicht. Ein Gespräch hat ein Arbeitsgedächtnis, und irgendwann ist es voll – dann wird es zäh und ungenau.
Faustregel: neues Thema, neues Gespräch. Beim Thema bleiben kostet nichts und macht die Antworten besser.
Nein. Claude merkt sich Dinge über Gespräche hinweg und kann in früheren nachsehen. Du kannst ihm auch sagen „merk Dir das“.
Was gemerkt wurde, kannst Du ansehen, ändern und löschen – oder das Gedächtnis ganz abschalten. Für einmalige Sachen gibt es Incognito: taucht nirgends auf.
Dafür gibt es Projekte. Jedes ist ein eigener Arbeitsbereich: eigene Gespräche, eigene Unterlagen, eigene Anweisungen – und ein eigenes Gedächtnis.
Einmal hinterlegt, gilt es für alles darin. Du musst nicht in jedem Gespräch neu erklären, worum es geht.
Von sich aus nicht – sein Wissen hat einen Stichtag. Aber es kann nachschlagen, und dann nennt es Dir die Quellen.
Zwei verschiedene Knöpfe: Suchen holt kurz etwas von draußen. Länger nachdenken holt gar nichts, sondern denkt gründlicher – gut für Knobelaufgaben.
Dann nimm Research. Claude sucht dann selbstständig weiter, folgt Spuren, prüft mehrere Quellen gegeneinander – ein bis drei Minuten lang.
Am Ende steht ein Bericht mit Belegen, keine schnelle Antwort. Für Vergleiche, Marktüberblicke, Entscheidungsvorlagen.
Wenn Du es verbindest, ja. Drive, Kalender, Mail und einiges mehr hängst Du unter Customize an.
Danach holt Claude sich die Sachen selbst. Verbinde aber nur, was Du wirklich brauchst – und was Du kennst.
Dann stell den Stil um. Es gibt fertige – knapp, förmlich, erklärend – und Du kannst einen eigenen bauen.
Für einen eigenen gibst Du Claude einfach ein paar Zeilen, die klingen wie Du. Ab dann schreibt es so.
Dasselbe Gespräch, überall: Browser, Rechner-App, Handy. Du machst es auf, wo Du gerade bist.
Am Handy kannst Du auch einfach reden statt tippen. Praktisch beim Gehen – und beim Sortieren von Gedanken.
Meistens nicht. Die Voreinstellung passt für fast alles.
Wenn eine Aufgabe wirklich schwer ist, nimm ein stärkeres Modell. Wenn es nur schnell gehen soll, das kleine. Stand August 2026 heißen sie so:
Sag das Ziel, nicht die Schritte – den Weg findet Claude selbst. Und sag dazu, woran man merkt, dass es fertig ist.
Gib den Zusammenhang mit: für wen, wofür, und was auf keinen Fall passieren darf. Je klarer der Auftrag, desto weniger Runden.
Meistens ja – aber Claude kann sich auch überzeugend irren, und es klingt dabei genauso sicher wie sonst.
Deshalb: Bei allem, was zählt, nach der Quelle fragen. Und Zahlen lieber nachrechnen lassen, als sie zu glauben.
Gute Frage – da liegt die Stolperfalle. Claude liest Webseiten, Mails und fremde Dokumente. Nichts davon ist ein Auftrag von Dir.
Aufträge kommen von Dir. Alles andere ist Material zum Lesen. Deshalb: bei Fremdem genauer hinsehen, was am Ende herauskommt.
Das steht in den Einstellungen, und Du entscheidest es. Dort legst Du fest, ob Deine Gespräche zur Verbesserung von Claude verwendet werden dürfen.
Incognito-Gespräche werden nie dafür verwendet – und landen auch nicht im Verlauf. Für heikle Sachen gilt trotzdem: nur hineingeben, was Du auch einem Dienstleister geben würdest.
Dann geht es in Stufen weiter – die Frage ist immer, wie weit Du Claude an Deine Sachen lässt.
Hier, im Gespräch, geht alles durch Dich hindurch: Du gibst hinein, Du nimmst heraus. Das reicht für erstaunlich viel.
Eben. Fang mit einer echten Aufgabe an, nicht mit einem Test.